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Verstanden

Uckermark,

Prenzlauer Bürgerbudget

Vorschläge werden präsentiert

Rubrik: Gesellschaft

Prenzlau. Das Prenzlauer Bürgerbudget ist angelaufen und die verschiedenen Vorschläge der Kreisstädter wurden im Rathaus zusammengetragen. Insgesamt sind es knapp 20 Vorschläge für die Bereicherung des Stadtgebietes. Welche Projektideen tatsächlich umgesetzt werden, darüber soll am 30. Juni zwischen 10.00 und 13.00 Uhr in der Blumenhalle abgestimmt werden. Zur Auswahl stehen folgende Vorschläge:

Doris Rachau erinnert sich an die „Liebesschlösser“, die es einst in Prenzlau gab. An der Fußgängerbrücke über den Bahnschienen fand dieser Brauch großen Anklang, bis die Schlösser aus Sicherheitsgründen entfernt werden mussten. „Eine interessante Variante haben wir in Russland entdecken können: Ein historisches Brückengeländer sollte geschont werden und man stellte an der Promenade aus Metall gefertigte Bäume auf,  die von den Verliebten, Brautleuten usw. begeistert angenommen wurden, wie wir uns überzeugen konnten.“ Sie kann sich für Prenzlau eine ähnliche Lösung vorstellen. Mögliche Aufstellorte sieht sie im Seepark in der Nähe des kleinen Teiches oder an der Promenade nahe der Fontäne.

Beispielsweise die Idee von Antje Neumann. Ihr Vorschlag ist ein Einschulungsfest. Sie kann sich vorstellen, dass diese Feier etwas ist, was gemeinsam auf die Beine gestellt wird, wo viele mit zupacken. Dass die Einschulungsfeier ihrer Tochter dann, wenn ihr Vorschlag tatsächlich umgesetzt wird, schon längst Geschichte ist, stört sie nicht. „Es geht doch darum, Ideen zu entwickeln für das gemeinsame Leben in unserer Stadt“, sagt sie.

Gustav-Adolf Haffer hat das Thema "Wasser in die Stadt" aufgegriffen. Seine Idee ist das Aufstellen einer historischen Handschwengelpumpe in Form eines Wasserspiels vor der Heiliggeistkapelle. "Praktisch ist, dass dort entlang die Seewasserleitung führt, aus der das Wasser für den Wasserlauf am Marktberg gespeist wird. Damit liefe sie betriebskostenfrei. Außerdem passt sie ausgezeichnet ins dortige Ensemble", sagt er mit Blick auf den historischen Hydranten und den großen Kandelaber vor St. Marien.

Aus dem polnischen Wrocław hat Horst Oschmann seine Idee mitgebracht. "Dort gibt es die sogenannten 'Breslauer Zwerge'. Kleine Bronzefiguren, in der ganzen Stadt verteilt, die direkten Bezug zu Gebäuden und Plätzen haben." So etwas könne er sich gut für Prenzlau vorstellen. "Hier sollte es eine Figur aus unserer Geschichte sein. Der 'Rodinger' fällt mir dazu ein." Der ersten Figur würden dann hoffentlich weitere folgen.

 

Der Vorschlag, den Kletterfelsen am Jugendhaus aufzupeppen, kommt von Bianca Karstädt. "Derzeit sieht er trist aus und lädt nicht gerade zum Klettern ein. Mit etwas Farbe kann man viel machen. Das würde mehr Jugendliche anlocken und das Jugendhaus und das Bürgerhaus attraktiver machen." Die Umsetzung könnte durch Kinder und Jugendliche im Rahmen des Kiez-Projektes „Wir sind ein Teil der Stadt“ erfolgen. "Weiterführend kann man die Felsen nutzen für Malwettbewerbe mit Straßenmalkreide oder kindgerechte Motive hinzufügen."

Die Jüngsten hat auch Detlef Brieske im Blick. Sein Vorschlag ist eine Kinderrutsche auf dem Spielplatz hinter dem Klinkower Gemeindehaus. "Es gibt viele Eltern, die an mich herangetreten sind mit der Frage, warum es auf dem Spielplatz für die kleineren Kinder keine Rutsche gibt. Schaukel und Wippe für die Größeren gibt es, doch es ist auch wichtig, an die kleinen Kinder zu denken", sagt er mit Blick auf die Steppkes in seinem Ortsteil. "Schließlich ist es doch wichtig, dass wir überall in unserer Stadt etwas dafür tun, dass sie attraktiv und lebenswert vor allem auch für Familien mit Kindern ist."

Der Vorschlag von Doris Meinke ist mit "Plattdütsch Toafeln foer Prentzlow" überschrieben. Dabei denkt sie an Spruchtafeln, angebracht auf Sitzbänken im Stadtgebiet, die die uckermärkische Mundart ins Blickfeld rücken. Sie ist selbst Stadtführerin und weiß, dass sich solche "Stationen" gut eignen, um auf das Plattdeutsche aufmerksam zu machen, die Mundart nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. "Es wäre zugleich eine Weiterführung des Projektes 'Tru di wat, vertell up Platt', das mit der Bahnhofsbeschilderung begonnen wurde. Und es wäre eine touristische Besonderheit unserer Stadt."

Karl Rehbein hofft auf Stimmen für seine Idee, eine Spielwiese mit Spielgeräten in der Kleingartenanlage Sonneneck zu errichten. Dabei hat er nicht nur die Gartenfreunde im Blick. Mit der entsprechenden Gestaltung wäre sie Ausflugsort für Kitas und Schulen, verbunden mit naturpädagogischen Elementen. Zudem könnte man so den Anfang machen für die Einrichtung von Schul- und Seniorengärten und so das Stadtbild auf besondere Weise ergänzen.

Nico Beetz vom Kinder- und Jugendbeirat hat sich mit anderen Gleichaltrigen beraten. Die daraus entstandene Idee ist die einer "Chill-Ecke" an der Schleuse, neben der Badestelle im Bereich des Bolz-Platzes. Bekommt das Projekt grünes Licht, kann er sich vorstellen, dass die Errichtung der Ecke gemeinsam mit Eckhard Kroll in Angriff genommen wird. Damit würde auch, so ist er überzeugt, der Bauerngarten nicht mehr als einzige Option zum Chillen für Jugendliche in Seenhähe gesehen werden. "Da hätten alle etwas davon."

Hartmut Roll bringt die Idee von Outdoor-Fitness-Geräten für Dedelow ins Spiel. "Würde man solche Geräte aufbauen, wäre es eine Einladung zu sportlichen  Aktivitäten für jede Altersgruppe und damit ein Treffpunkt für die Dedelower, um gemeinsam Sport zu treiben. Vorstellbar wäre dafür die Rasenfläche vor dem Wohnblock Woldegker Straße 35 - 39.

René Ladewig schlägt vor, Spielgeräte in der Friedrichstraße aufzustellen. Dabei denkt er an die bei den Jüngsten beliebten Federwippgeräte. "Bislang fehlen in diesem Bereich Spielmöglichkeiten für die Jüngsten. Wir würden die Attraktivität der Innenstadt steigern und neue Angebote schaffen."

Bankaufstellplätze für Dauer schlägt Jens Putz vor. Und das ganz konkret für die Straße zur Mühle und den Weg zum Schulzenpfuhl. Gerade für die älteren Bürger würde man damit eine schöne Gelegenheit schaffen, sich zu einem Plausch hinzusetzen und auszuruhen. Die Bänke selbst würde das Dorf in Eigenleistung herstellen und auch aufstellen.

Der Vorschlag für zwei öffentliche Grillplätze kommt von Cornelia Schilling. Sie wünscht sie sich am Kap und am Rastplatz auf dem Weg nach Röpersdorf.

Mario Kath bringt die Idee der Schaffung eines Begegnungsplatzes im Wohngebiet Neustädter Feldmark zur Abstimmung. Mittlerweile gäbe es im Wohngebiet nun auch ein "Seniorendorf". Deshalb schlage er vor, die bislang schon geplanten Maßnahmen auszuweiten und eine Spielgerätekombination bzw. das Aufstellen von Sitzgruppen über das Bürgerbudget zu finanzieren. "Dies soll das Gemeinschaftsgefühl in der Anlage stärken und das generationsübergreifende Zusammenleben fördern."

Zwei Vorschläge kommen von Harald Jahn: die Schaffung einer Plattform am Stadtmauerturm neben der Hackert-Büste und die Aufstellung einer Skulptur auf dem Platz vor der Darre.

Ebenfalls zwei Vorschläge unterbreitet Silke Matthes. In der Nähe des Seniorendorfes kann sie sich ein Blumenbeet mit Sitzgelegenheiten vorstellen. "Öffentlich für alle, das Wohngebiet aufwertend, eine Verbindung schaffend zwischen Jung und Alt", beschreibt sie es und stellt sich vor, dass man bei der Pflege des Beetes Schulklassen einbeziehen könnte.

Ein Konzert mit den "Matrosen in Lederhosen" wünscht sich Gabriele Zober. "Ich habe sie bei einem Konzert erlebt und war begeistert. Die machen eine so tolle Stimmung", sagt die Seniorin, die für ihre Altersgenossen immer wieder Angebote organisiert und nicht müde wird, etwas auf die Beine zu stellen. "Ich kann mir vorstellen, dass die Band zum Stadtfest auftritt. Da haben alle etwas davon."

Elvira Wieland hofft für ihren Vorschlag des Wiedereinrichtens eines befestigten Radweges in der Rudolf-Breitscheid-Straße zwischen der Einmündung Schwedter Straße und Richtweg Stimmen zu sammeln. Die Straße werde durch Fahrradfahrer gut frequentiert. Insbesondere bei Schlechtwetterperioden ist sie die Verbindung vieler Radfahrer zwischen dem Wohngebiet Georg-Dreke-Ring und dem Gewerbegebiet „Schafgrund“. Derzeit ist kein Fahrradweg in der Rudolf-Breitscheid-Straße ausgewiesen, die Kopfsteinpflasterstraße allerdings sei zum Radfahren ungeeignet. Deshalb wichen die Radler momentan auf den Gehweg aus. Dadurch komme es oft zu kritischen Situationen. Ein befestigter Fahrradweg könnte Abhilfe schaffen. Vorgeschlagen wird deshalb, den ehemaligen Radweg in diesem Abschnitt zu befestigen und wieder als Radweg auszuweisen.

 

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